Grüne fordern Mobilitätskonzepte für Menschen, nicht für Autos

  • Veröffentlicht am: 6. November 2018 - 8:38
Swantje Michaelsen, Foto: Brauers

Grüne fordern Mobilitätskonzepte für Menschen, nicht für Autos

„Um unsere Städte ruhiger, sauber und sicher zu machen und Fahrverbote zu vermeiden, brauchen wir Mobilitätskonzepte für Menschen, nicht für Autos. Für eine lebenswerte Region müssen wir mehr in Radverkehr und ÖPNV investieren“, sagt Henning Krause, Vorsitzender des Regionsverbands.

„Das Ampelbündnis in der Stadt Hannover bringt mit ihren Haushaltsanträgen die Verkehrswende in der Region Hannover substantiell voran. Jetzt ist es an SPD und CDU in der Region, diesen Prozess konstruktiv zu begleiten und das Mauern zum Beispiel bei dem 365 Euro Jahresticket aufzugeben“, sagt Krause weiter.

Wie berichtet (NP und HAZ 03./05.11.) wird derzeit in der Stadt Hannover über neue Maßnahmen diskutiert, um weniger Autos in der Innenstadt zu haben.

„160.000 Menschen pendeln täglich innerhalb der Region Hannover zwischen den Städten und Gemeinden. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass wir mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um die Menschen zum Umstieg vom eigenen Auto auf Rad, ÖPNV und Carsharing zu überzeugen“, sagt Swantje Michaelsen, verkehrspolitische Sprecherin der Regionsfraktion.

„Pendlerinnen und Pendler brauchen gute Alternativen für die Wege zur Arbeit und nach Hause. Deshalb fordern wir in unserem Haushaltsantrag die Stärkung von Wegeketten, des Radverkehrs und des ÖPNVs“, sagt Michaelsen weiter.

 

Ansprechpersonen für weitere Informationen:

Swantje Michaelsen, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Regionsfraktion

Henning Krause, Vorsitzender des Grünen Regionsverbands