Jugend NetzCard JA, aber so nicht!

  • Veröffentlicht am: 7. März 2017 - 10:32
Evrim Camuz
Evrim Camuz, Foto: Sven Brauers © Grüne Hannover

Grüne fordern eine Jugend NetzCard für alle Kinder und Jugendlichen

„Ein kostengünstiges Angebot für Kinder und Jugendliche ist absolut notwendig!“, sagt Evrim Camuz, Mitglied im Verkehrsausschuss der Region Hannover für die Regionsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Allerdings muss dieses Angebot auch für alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 24 Jahre gelten.“

Der Antrag der Fraktionen SPD und CDU erweitert de facto nur die SparCard Schüler auf Jugendliche im FSJ und Jugendliche in der schulischen Ausbildung.
SPD und CDU spalten damit die Gruppe der Jugendlichen, obwohl sie eine Jugend NetzCard versprechen, denn ausgegrenzt werden folgende Jugendliche:

• Transferleistungsempfänger_innen (derzeit allein ca. 4000 Jugendliche in der Region Hannover)
• Auszubildende
• Teilnehmende des Bundesfreiwilligendienstes (BFD)

„Diese Spaltung ist unsozial, weswegen wir Grüne den Antrag von SPD und CDU in dieser Form nicht mittragen können“, sagt Camuz.

Allein die MobilCard S (Sozialtarif) für alle Zonen im GVH kostet derzeit 62,30 Euro.

„Diese Jugendlichen von der vergünstigten Netzkarte für 15 Euro auszuschließen, bittet gerade finanziell Schwächere weiter zur Kasse. Deswegen fordern wir, dass die Jugend-NetzCard für alle Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche bis einschließlich 24 Jahre gelten soll“, sagt Camuz weiter.

Die Altersgrenze von 24 Jahren bemisst sich nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG), dem Sozialgesetzbuch V und nach bestimmten Leistungsansprüchen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB).

Tarife GVH Cards (Auswahl) – monatlich für alle Zonen - zum Vergleich (Stand März 2017):

SparCard Schüler (für Schüler_innen bis einschließlich 22 Jahre) 51,40 Euro
MobilCard Ausbildung 78,20 Euro
MobilCard S 62,30 Euro

Neue Jugend-NetzCard 15 Euro

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Evrim Camuz, Mitglied im Verkehrsausschuss der Region Hannover für die Regionsfraktion Bündnis 90/Die Grünen