Zukunft der Burgdorfer Aue ist ungeklärt - Haldenwässer von Kali-Rückstandshalden könnten langfristig wieder eingeleitet werden

  • Veröffentlicht am: 19. Februar 2010 - 14:21

"Die Zukunft der Burgdorfer Aue ist aktuell ungeklärt", so Ulrich Schmersow, der umweltpolitische Sprecher der grünen Regionsfraktion.

Dies ergebe sich aus der Antwort der Regionsverwaltung auf eine Anfrage der Grünen. Nach Abschluss der Flutung der Bergwerke in Sehnde und Lehrte könne es etwa ab 2020 nach derzeitigem Stand erneut zu einer Salzbelastung der Burgdorfer Aue kommen.

"Wenn es zu der diskutierten Kalipipeline von der Werra an die Nordsee komme, könnten auch die hiesigen Haldenwässer dort eingeleitet werden", so Doris Klawunde, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Regionsfraktion aus Lehrte. Aber auch technische Lösungen seien denkbar, um den Schutz des Gewässersystems zu gewährleisten.

Hintergrund:

Die Haldenwässer der beiden Kalihalden Friedrichshall in Sehnde und Bergmannssegen-Hugo in Lehrte werden aktuell in die Gruben verfüllt. Die zugelassene Einleitung in die Burgdorfer Aue findet daher zz. nicht statt.

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