Grüne Region zum Haushaltsentwurf 2020: KLIMASCHUTZ KONSEQUENT ÖKOLOGISCH UND SOZIAL GERECHT UMSETZEN

  • Veröffentlicht am: 11. Dezember 2019 - 10:07
Foto: Grüne stellen Haushalt 20 in der Klimaschutzagentur vor: (vl) Julia Stock, Vassiliki Chryssikopoulou Parteivorstand; Evrim Camuz, Michael Dette, Fraktionsvorstand, © Grüne Regionsfraktion

 

 

KLIMASCHUTZ KONSEQUENT ÖKOLOGISCH UND SOZIAL GERECHT UMSETZEN

Grüne Region zum Haushaltsentwurf 2020

 

Mit dem grünen Leitantrag „Klimaschutz konsequent ökologisch und sozial gerecht umsetzen" sollen die Weichen für ein neues Verwaltungshandeln in der Region Hannover gestellt werden. Die Grünen wollen eine Regionsverwaltung, die Klimaschutz als Querschnittsaufgabe begreift und alle Aufgabenbereiche grundsätzlich zusammendenkt. Sie fordern mehr fachübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche.

 

„Wir befinden uns inmitten einer Klimakrise. Wenn wir es ernst meinen und die Lebensgrundlagen für unsere Kinder und deren Kinder sicherstellen wollen, gibt es ein „weiter so" nicht. Wir fordern daher, dass der Klimaschutz Priorität bei allen zukünftigen Entscheidungen hat und alle Maßnahmen vom Ziel her gedacht und angepackt werden", sagt die Vorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover, Vassiliki Chryssikopoulou.

 

Evrim Camuz, Fraktionsvorsitzende der Regionsgrünen erklärt: “Um die bestehenden Klimaziele bis 2050 zu erreichen, muss die Region Hannover jetzt rasch und effektiv wirkende Klimaschutzmaßnahmen ergreifen. Wir fordern, dass die unterschiedlichen Fachbereiche der Verwaltung radikal umdenken und neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln. Dazu gehört auch agiles Arbeiten. Denn Klimapolitik kann nicht in Fachbereichen gedacht werden.“

 

Außergewöhnliche Situationen erforderten außergewöhnliche Maßnahmen. So würden Regionsgebäude zukünftig ausschließlich im Passivstandard oder Plus-Energie-Standard gebaut werden. Kommunaler Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten würde mit Barrierefreiheit, Verkehr, Raumordnung und Gesundheit von Anfang an zusammen gedacht werden. Gewerbegebiete würden zu Zero-Emission-Parks. Und die Region unterstütze dabei die Kommunen mit Fachexpertise und Förderprogrammen für Strom aus Sonnenenergie, Gründächern und Biodiversität.

 

Die Grünen-Fraktion fordert mit ihrem Leitantrag auch einen regionsweiten Mobilpass. Er kombiniert alle Mobilitätsangebote einfach, preiswert, komfortabel. Denn gemeinschaftlich genutzte Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Sharing-Angebote werden miteinander vernetzt. Der Mobilpass überwindet den Tarifdschungel und errechnet jeweils den günstigsten Tarif. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten ihre individuelle Mobilität damit zukünftig unkompliziert und klimafreundlich gestalten.

 

 

Link zum Leitantrag:  PDF icon hha_2600_leitantrag.pdf

 

 

Ansprechpersonen:

Evrim Camuz und Vassiliki Chryssikopoulou