Berufsschulen müssen sich den Herausforderungen der Zukunft schon jetzt stellen

  • Veröffentlicht am: 26. Februar 2020 - 14:34

Berufsschulen müssen sich den Herausforderungen der Zukunft schon jetzt stellen

 

Bei einem Besuch in der BBS 11 stellte die schulpolitische Sprecherin der Grünen Regionsfraktion, Ute Lamla, fest, dass die Region Hannover 100 x so viel Photovoltaik braucht, wie wir zurzeit haben. Die Dächer der Schulen seien dafür sehr geeignet.

 

Ein weiterer entscheidender Punkt sei: Durch die Digitalisierung im Banken- und Versicherungssektor gibt es schon jetzt umwälzende Veränderungen. Darauf müssen die BBS reagieren und auch die Fortbildung der Lehrkräfte anpassen.

 

Auf eine Anfrage der Grünen zu antisemitischen Vorfällen konnte die Regionsverwaltung und auch die Landesschulbehörde nur mit Unkenntnis antworten: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet die Berufsschulen diskriminierungsfreie Horte der Glückseligkeit sind.“, so Lamla, „Hier müssen Verwaltung, Schulbehörden, Schulleitungen und Kollegien genauer hinsehen.“

 

Unter dem Dach der BBS gibt es auch Gymnasien, die Beruflichen Gymnasien: „Es ist eine tolle Möglichkeit für Schüler*innen mit dem erweiterten Realschulabschluss, das Abi zu machen. Angesichts der Schaffung von vielen Oberstufen an Integrierten Gesamtschulen steht das berufliche Gymnasium an manchen Berufsschulen unter Druck. Wir wünschen uns hier Klarstellung und Unterstützung für die Beruflichen Gymnasien seitens der Verwaltung.“, betont Ute Lamla.

 

Ansprechperson:

Ute Lamla, schulpolitische Sprecherin der Grünen Regionsfraktion