Die Kurzen können kommen

  • Veröffentlicht am: 3. Dezember 2012 - 15:51
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Es ist so weit. Seit heute den 3. Dezember können die ersten fünf Kinder zwischen acht Wochen und drei Jahren in die neue Betreuungseinrichtung der Region einziehen. „Wir freuen uns sehr drüber, dass unsere politische Initiative so schnell umgesetzt wurde“, sagt Raoul Schmidt-Lamontain, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in der Region Hannover. Am Ende der vergangenen Wahlperiode sorgte eine rot-grüne Initiative dafür, dass für die Regionsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Krippe eingerichtet werden konnte. „Wir erhöhen dadurch die Attraktivität Regionsverwaltung als Arbeitgeber“, sagt Schmidt-Lamontain mit Blick auf den demografischen Wandel in der Verwaltung. „In den kommenden Jahren werden uns viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen, da sie in den Ruhestand gehen. Wir schaffen mit der Einrichtung einer Krippe für jetzige und zukünftige Angestellte einen Anreiz, sich bei uns zu bewerben bzw. zu bleiben.“

Für Anne Dalig als jugendpolitische Sprecherin der Fraktion hat die Krippe eine Vorbildfunktion. „Wir leisten damit unseren Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Dalig. „Zu dem brauchen wir eine qualitativ hochwertige Betreuung für unsere Kinder, mit der Einrichtung der Krippe setzten wir ein Signal dafür.“ Insgesamt werden 15 Krippenplätze zur Verfügung stehen, von denen zehn für den Nachwuchs von Regionsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern reserviert sind. Bis zum Sommer 2013 werden die weiteren Plätze auch belegt sein. Dalig und Lamontain wünschen sich beide, dass sich die Städte und Gemeinden der Region Hannover dem Beispiel anschließen. Dies könne auch übergreifend mit Unternehmen in der Region geschehen. Betrieben wird die neue Regionskrippe von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover e.V.