Krankenhaus in Großburgwedel nicht kleinreden

  • Veröffentlicht am: 9. April 2018 - 14:25
Birgit Ballweg, Foto: Bündnis90/Die Grünen

In der Diskussion über die Förderung des Landes Niedersachen für den geplanten Neubau eines Krankenhauses in Großburgwedel wird zu wenig in die Zukunft geschaut, findet Birgit Ballweg, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Regionsfraktion.
„Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner hat sich in den letzten Jahren in der Region deutlich erhöht und die Prognosen gehen von einer weiter wachsenden Bevölkerung in der Region Hannover aus. Dem muss Rechnung getragen werden!“, äußert sich Ballweg und führt weiter aus: „Genau das tut das Versorgungskonzept KRH Ost mit den drei Standorten Großburgwedel, Lehrte und Laatzen.“
Es sei unverständlich, dass von den heutigen Auslastungszahlen ausgegangen wird und eine Zukunftsprognose, die eine wachsende und alternde Bevölkerung in den Blick nimmt, nicht stattfindet.
„Wenn wir gleichzeitig wachsende Bevölkerungszahlen haben und die Bevölkerung immer älter wird, ist davon auszugehen, dass auch mehr Kapazitäten in Krankenhäusern gebraucht werden. Darum sollte in Großburgwedel in angemessener Größe gebaut werden! Das sollten das Sozialministerium der jetzigen GroKo und die Krankenkassen im weiteren Verfahren mit bedenken und das Krankenhaus in Großburgwedel nicht kleinreden.“, so Ballweg.
Auch sei der Ausbau des Krankenhauses in Lehrte zu einem Zentrum der Altersmedizin wegweisend für das Klinikum und die Region Hannover. „Gerade in Hinsicht auf die immer älter werdenden Einwohnerinnen und Einwohner, ist es entscheidend so ein Zentrum zu etablieren. Und Lehrte ist nun einmal sehr geeignet dazu.“, ergänzt Frau Ballweg.